Unterstützung bei der Basisversorgung (UBV) - Ausbildungsmodul 23

Inhalt

In einer Ausbildungsreform wurden die pflegerischen Maßnahmen in der Behindertenarbeit gesetzlich geregelt (s. GuK-BAV). Ein wichtiges Element davon ist das Pflegeprofil „Unterstützung bei der Basisversorgung“ (UBV). Dies berechtigt zur Grundpflege in Bereichen der Behindertenarbeit und zur Medikamentenvergabe unter Aufsicht, die regelmäßig anfallen.

Das UBV-Ausbildungsmodul qualifiziert Personen, die innerhalb eines Dienstverhältnisses in einer Einrichtung von Menschen mit einer Behinderung ganzheitlich betreuen. Durch die Qualifizierung können Tätigkeiten im Rahmen der Basisversorgung unter Anleitung und Aufsicht von Fachpersonen der Gesundheitsberufe ausgeübt werden. Es werden die erforderlichen Kenntnisse für die Berufspraxis vermittelt, geübt und an die aktuellen Erfordernisse angepasst.

Inhalte

Unterricht (gesamt 100 Unterrichtseinheiten / UE)

◦ Sich pflegen (20 UE)

◦ Essen und Trinken (15 UE)

◦ Ausscheiden (20 UE)

◦ Sich kleiden (5 UE) ◦ Sich bewegen (20 UE)

◦ Einführung in die Arzneimittellehre (20 UE)

 

Praktische Ausbildung (gesamt 40 UE)

Alle im Unterricht erlernten Techniken müssen einmal unter der Aufsicht einer diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegekraft selbständig in der Praxis durchgeführt werden. Dies kann in einem Pflegeheim oder in der Hauskrankenpflege in Österreich geschehen, nicht im Ausland.

Das UBV-Ausbildungsmodul ergibt eine Gesamtstundenzahl von 140 UE.

Zielgruppe

• Dipl. Behindertenpädagoginnen /-pädagogen, die an einer Österreichischen Lehranstalt für Heilpädagogische Berufe abgeschlossen haben; speziell die Absolventinnen und Absolventen der LHB Götzis der Jahrgänge 1993 – 2006,

• Personen, die im institutionellen Kontext behinderte Menschen begleiten und betreuen,

• Zivildienstleistende, die eine Ausbildung oder Teile einer Ausbildung gemäß § 38a Zivildienstgesetz 1986, BGBl. Nr. 679/1986, in der Fassung der ZDG-Novelle 2013, BGBI. I Nr. 163/2013, absolvieren,

• Studierende einer Ausbildung in einem Gesundheitsberuf, deren Studienvorschriften ein Pflegepraktikum vorsehen.

Abschluss

Theorieteil: In beiden Unterrichtsfächern gibt es eine Abschlussprüfung, die mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ beurteilt wird. Die Prüfung darf zweimal wiederholt werden.

Praxisteil: Wie oben erwähnt werden die erlernten Techniken durchgeführt und von einer diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegekraft beurteilt, dies kann einmal wiederholt werden.

Referent/in

Dr. Astrid Breuss

DGKP Benedikt Huter, BScN, Leitung des Ausbildungsmoduls

Organisatorisches

Anmeldung
bis 16. Juli 2018

Beginn & Ort

18. September 2018, Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe, Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis

Kooperationspartner

Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe Götzis

Förderungen

Fördermöglichkeiten siehe hierzu die Webseite von Schloss Hofen unter Bildungsinformationen

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