Systemische Supervision-Reflexion - Teil III des Grundlehrgangs "Systemisches Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich"

Inhalt

Sie möchten Ihre Kenntnisse des systemischen Arbeitens praxisbezogen und in einem Team von Expertinnen und Experten erproben und vertiefen?
Die Methode des „reflektierenden Teams“ bietet eine professionelle Plattform zur Reflexion und Supervision der eigenen Fallbearbeitung. Das Expertenteam besteht aus der Seminarleitung und allen Teilnehmenden, die im Wechsel ihren Fall darstellen. Durch Rückmeldungen zur Dokumentation und Präsentation kann die Technik des systemischen Arbeitens verfeinert und weiterentwickelt werden. Ebenso erhalten die Teilnehmenden weitere Fertigkeiten in der Analyse von Fällen.
Wenn Sie dieses Seminar für den Abschluss des Grundlehrganges „Systemisches Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich“ benötigen, müssen Sie darin Ihre Fähigkeiten nachweisen systemisch zu denken und einschlägige Techniken in der Praxis anzuwenden.
 
Im Verlauf der beiden Seminartage bearbeitet jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer supervisorisch einen eigenen Praxisfall, in welchem er oder sie systemische Grundsätze und Arbeitsformen angewandt hat. Grundlage der Supervision ist entweder eine schriftliche Falldarstellung, eine mitgebrachte Video- oder Tonbandaufzeichnung bzw. eine Life-Sitzung während des Seminars.

Jede und jeder der ca. 8 Teilnehmenden hat ausreichend Zeit, seinen bzw. ihren Fall darzustellen und zu reflektieren.

Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie die nötigen Anweisungen für die Vorbereitung und die schriftliche Reflexion.

Zielgruppe

Fachkräfte im Sozial-, Erziehungs- und Gesundheitsbereich mit Praxismöglichkeiten und die Kenntnisse, mindestens des Grundkurses „Systemisches Arbeiten im Sozial- und Gesundheitsbereich“, nachweisen können. Wenn dieses Seminar für den Abschluss des Grundlehrganges „Systemisches Arbeiten“ angerechnet werden soll, müssen vorab die anderen Seminare des Grundlehrgangs besucht worden sein oder gleichwertige Vorleistungen angerechnet bekommen haben.

Voraussetzungen

Vorbereitende Aufgabe

Die Teilnehmenden arbeiten systemisch im Rahmen ihres beruflichen Kontextes und dokumentieren diese Arbeit. Für die Supervision muss die Vorstellung eines Falls und Fragen dazu vorbereitet werden. Wenn technische Hilfsmittel nötig sind oder eine Live-Supervision stattfinden soll, muss bis 14 Tage vor Seminarbeginn die Form der Präsentation bei Schloss Hofen bekannt gegeben werden.

Abschluss

Nach der Supervision muss jede und jeder Teilnehmende innerhalb 3 Monate eine schriftliche Reflexion ihrer bzw. seiner Fallarbeit abgeben. Die Referentin gibt dann eine Rückmeldung, die für den erfolgreichen Abschluss positiv sein muss.

Referent/in

Dr. Monika Seeberger
Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach (ÖAS), langjährige Seminar- und Lehrtätigkeit

Organisatorisches

Veranst. Nr. zur Wahl:
  • 2184003 für Dezember 2018
  • 2194003 für Januar 2019
  • 2194004 für Dezember 2019
 
Anmeldung
  • bis 22. Oktober 2018 für Dezember 2018
  • bis 3. Dezember 2018 für Januar 2019
  • bis 21. Oktober 2019 für Dezember 2019
Termine & Ort zur Wahl:
  • 6. - 7. Dezember 2018
  • 24. – 25. Januar 2019
  • 5. – 6. Dezember 2019
    jeweils 9:00 bis 17:30 Uhr
    Schloss Hofen, Lochau
Kooperationspartner
Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe Götzis.
 
Anerkennung
Diese Veranstaltung ist als Fortbildung im Sinne des Sozialbetreuungsberufegesetzes anerkannt und ebenso für MediatorInnen mit 16 Einheiten anrechenbar.

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